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Hotel Post Hirsch

Spondinig 7
I – 39026 Prad am Stilfserjoch
www.posthirsch.com 

An der Stelle des heutigen, um 1905 errichteten Baues stand bereits ein älteres Post-Gasthaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das äußere Erscheinungsbild des stattlichen viergeschossigen Hotelgebäudes wird durch vier Ecktürmchen und einen nach Süden vorspringenden größeren Turm, durch das steile Schindeldach und durch die Dekorationsmalerei um die Fenster charakterisiert. Ein kleiner Balkon auf Steinstützen betont und schützt gleichzeitig den steingerahmten Haupteingang an der Ostseite. 

Die Raumeinteilung im Erdgeschoss hat sich im Wesentlichen erhalten, allerdings gereichen die gemusterten Tapeten, die vor einiger Zeit an den Wänden angebracht wurden, dem Gesamteindruck nicht zum Vorteil. Auch das Stiegenhaus trägt Tapeten, gut  erhalten sind hingegen die Steintreppen und das sehr dekorative Eisengeländer mit hölzernem Handlauf. An der Südseite des Hauses befindet sich eine große Veranda,  heute der architektonisch und historisch wertvollste Raum des Hauses. Decken- und Wandvertäfelung in Neurenaissanceformen bilden zusammen mit alten Kredenzen, Tischen und Stühlen ein, was Größe, Vollständigkeit und Qualität betrifft, in Südtirol wohl einmaliges Ensemble. Einzig die Fenster, ursprünglich  horizontal zu verschieben, wurden verändert. Im Westen des Hauses hat man in den 60er oder 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts einen Speisesaal angebaut, dessen Gestaltung dem historischen Baubestand leider nicht entspricht.
In den Obergeschossen haben sich die Gänge und Zimmer in ihrer Raumstruktur zwar ziemlich ursprünglich erhalten, an alter Möblierung ist aber nichts mehr vorhanden. Das Haus diente von 1915 - 18 als Sitz eines Militärkommandos und als Lazarett.
Die Eigentümer sind sich des historischen Wertes des Hauses durchaus bewusst, wie eine liebevoll zusammengestellte Sammlung von Fotos, Gästebüchern und alten Plakaten zeigt. Um die große kulturhistorischen Bedeutung des Hauses besser zur Geltung kommen zu lassen, wäre es wünschenswert, störende Elemente schrittweise zu entfernen und durch neue zu ersetzen, deren Qualität jener des Baues entsprechen sollte

 

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