italiano | impressum | privacy | home
 
  Wettbewerb
 
Home
Zielsetzung
Richtlinien
Aktuelles
Jurymitglieder
  Teilnehmer
 
Wettbewerb 2020
Wettbewerb 2019
Wettbewerb 2017
Wettbewerb 2016
Wettbewerb 2015
Wettbewerb 2014
Wettbewerb 2013
Wettbewerb 2012
Wettbewerb 2011
Wettbewerb 2010
Wettbewerb 2009
Wettbewerb 2008
Wettbewerb 2007
  Allgemeines
 
Links
Downloads
Medienecho
Bildergalerie
Videos
  Kontakt
 
Talfergasse 18
I-39100 Bozen
Tel +39 0471 316000
Fax +39 0471 316050
info@stiftungsparkasse.it
   

Aktuelles

Der historische Gastbetrieb des Jahres 2020: Das Hotel Schloss Englar in St.Michael-Eppan

Zweimal unvergleichlich
Das Hotel Schloss Englar in St.Michael-Eppan ist historischer Gastbetrieb des Jahres 2020
Das Berghotel Ladinia in Corvara / Kurfar erhält die besondere Auszeichnung 2020
Die Stiftung Südtiroler Sparkasse hat gemeinsam mit der Abteilung Denkmalpflege und dem Hoteliers- und Gastwirteverband wieder zwei herausragende Gastbetriebe ausgezeichnet. Historischer Gastbetrieb des Jahres in Südtirol 2020 wurde das Hotel Schloss Englar. Der 1980 in ein Hotel adaptierte westliche Flügel von Schloss Englar in Pigenò in St. Michael-Eppan ist laut Jury einer der wertvollsten historischen Gastbetriebe im Überetsch. Es verbindet als Familienbetrieb Wohnen und Arbeiten der Eigentümer mit der qualitätsvollen Unterbringung von Gästen. Besonders unterstrichen wird auch der behutsame und schöne Umbau der Zimmer im Jahr 2015.
Die besondere Auszeichnung erhielt das Berghotel Ladinia in Corvara.  Das in den 1930er Jahren erbaute Hotel ist laut Jury ein Gastbetrieb, der "Historizität, Gemeinwohlökonomie und Gemütlichkeit in natürlicher Erneuerung harmonisch und stilvoll präsentiert“.
Der Präsident der Stiftung Sparkasse Konrad Bergmeister gab zu Beginn einen Überblick über die bisherigen Preisträger und betonte, dass auch diesmal wieder zwei "herausragende und unvergleichliche" Gastbetriebe ausgezeichnet werden. Er gratulierte den jeweiligen Besitzern, Graf Johannes und Gräfin Maria Khuen-Belasi (Hotel Schloss Englar) sowie der Familie Costa (Pächterin und Betreiberin des Ladinia) und Lucia Frigerio (Eigentümerin Berghotel Ladinia). Diese zeige mit Erfolg, wie sich auch in der historischen Hotellerie Entschleunigung, Ökologie, Ökonomie, Vertraulichkeit und Innovation harmonisch verbinden lassen, erklärte Bergmeister.
Der Stiftungspräsident zeigte sich besonders erfreut, dass nach zwölf Wettbewerben nun dem Hotel Garni Schloss Englar die Auszeichnung zugesprochen wurde. Sie würdige zu Recht Tradition, Geschichte und Stil des Ensembles, aber auch die Führung des Gastbetriebes durch die Grafenfamilie Johannes und Maria Khuen-Belasi. Bergmeister: "Möge diese Auszeichnung beitragen, den Kreis der Glücklichen, die auf Schloss Englar einkehren, zu erweitern".
Die Gemeindereferentin der Gemeinde Eppan Frau Monika Hofer Larcher verbarg seine Freude nicht, dass Schloss Englar ausgewählt wurde. Die Ehre mehre den Bekanntheitsgrad von Englar und der Gemeinde Eppan, aber auch den der an Burgen, Ansitzen und Gastbetrieben reichen Gemeinde.
In Vertretung der Direktorin der Abteilung Denkmalpflege Karin Dalla Torre würdigte Architektin Rosa Sigmund vom Amt für Bau- und Kunstdenkmäler die Bedeutung des Wettbewerbs in dem Sinne, als er wesentlich zur Sensibilisierung für den Erhalt historischer Bauwerke des Hotel- und Gastgewerbes beiträgt. Das Kultur- und Tourismusland Südtirol brauche die architektonischen Zeugen seiner jahrhundertealten Tourismusgeschichte, da diese, beginnend mit den Hospizen und Herbergen an der Brenner Nord-Süd Route über das Aufkommen des Elitetourismus im 19. Jahrhundert bis zum Beginn des Massentourismus als eine Art von „Migrationsdenkmalen“ Landesgeschichte geschrieben haben, betonte Dalla Torre.
HGV-Präsident Manfred Pinzger verwies in seiner Ansprache auf die Bedeutung der historischen Gastbetriebe im regionalen, internationalen und globalen Wettbewerb. Historische Gastbetriebe, die ihre Traditionen pflegen und weiterentwickeln, hätten einen unschätzbaren Vorteil und vor allem ein unerreichbares Alleinstellungsmerkmal. Um diese Werte weiterzuführen brauche es jedoch Kompetenz, Sensibilität, und Kreativität.
weiterlesen »

Der historische Gastbetrieb des Jahres 2019: Hotel Gasthof Zum Hirschen

Zum zwölften Mal vergaben die Stiftung Südtiroler Sparkasse, das Amt für Bau- und Kunstdenkmäler und der Hoteliers- und Gastwirteverband die Auszeichnung „Der historische Gastbetrieb des Jahres in Südtirol“. Die Liste der Preisträger liest sich wie ein Best-of der Südtiroler Tourismusgeschichte, vom Hotel Drei Zinnen in Sexten-Moos bis zum Hotel Gasthof Zum Hirschen in Brixen.
Nach einem Jahr Pause wurde wieder ein Gastbetrieb gefunden, der den hohen Ansprüchen der Jury genügt. Dazu gehört, wie es der Altpräsident der Stiftung Sparkasse Karl Pichler in Vertretung für Prof. Konrad Bergmeister formulierte, dass er auch architektonisch Akzente setzt, ohne aufzutrumpfen, sondern in genauer Kenntnis der Geschichte und in großem Respekt im Sinne der überkommenen Weiterführung. Diese Haltung kennzeichnet laut Pichler auch den Preisträger des Jahres 2019, den Gasthof Zum Hirschen in Unsere liebe Frau im Walde. Der Gasthof Zum Hirschen ist seit achthundert Jahren eng, ja untrennbar mit dem Ort verbunden, wie auch Bürgermeisterin Gabriela Kofler in ihren Grußworten hervorhob. Er ist zugleich ein Haus, das sich würdig in die illustre Reihe der Preisträger einreiht.
Die ehemalige Direktorin des Amtes für Bau- und Kunstdenkmäler Dr. Waltraud Kofler Engl bezeichnet die Auszeichnung als einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung kulturhistorisch und architektonisch bedeutender Gastbetriebe. Die Prämierung unterstreicht zudem die Integration zeitgenössischer Planung, Bau- und Unternehmenskultur in historischen Kontexten.
Das Motto des Familienbetriebs lautet "Authentizität in der Veränderung". Es könnte auch der Leitbegriff des Wettbewerbs selbst sein und wurde nach dem Urteil der Jury phantasievoll und konsequent umgesetzt.
So kamen nicht nur Jurymitglieder, sondern auch ehemalige Gewinner, um der Familie Mocatti zu gratulieren, ebenso Vertreter aus Tourismus, Architektur- und Denkmalpflege, Gastgewerbe und Medien.
Gratuliert und gedankt wurde auch Alexandra Dell'Agnolo, Eigentümerin des Gasthofes Zum Riesen in Tarsch, Vinschgau, der die „besondere Auszeichnung“ erhielt.
weiterlesen »