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Wettbewerb 2013

Historischer Gastbetrieb des Jahres 2013: Hotel Pragser Wildsee


Hotel Pragser Wildsee
St. Veit 27
I-39030 Prags
www.lagodibraies.com

Es ist eine imposante Fassade, die das auf 1494 Metern Meereshöhe gelegene alte Grandhotel Pragser Wildsee in den angrenzenden See spiegelt. Gerade der Spiegeleffekt hebt die historische Anlage des ausgehenden 19. Jahrhunderts in den Rang eines „Zauberbergs" von Thomas Mann. Errichtet wurde die Anlage vom Niederdorfer Gastwirt Eduard Hellensteiner, Sohn der Tourismuspionierin Emma Hellensteiner, ab 1897. Architekt war der bekannte Hotelbauer Otto Schmid. Die Geschichte hat am Haus genügend Spuren hinterlassen. Heute ist es noch beinahe so, als würde man das historische Alpenhotel inmitten einer bezaubernden Gebirgskulisse wie um 1900 betreten. Die Aufgaben sind aber mannigfach: Hier geht es einerseits um die fachgerechte Wahrung des Bestandes, dann um eine Gewährung zeitgenössischer Funktionalität. Der Schwerpunkt ist zugunsten des geschichtlichen Ausstattung verschoben. Allein schon der Aufenthalt im Speisesaal vermittelt gut den Eindruck gehobener Gastlichkeit der letzten Jahrhundertwende. 

 
Besondere Anerkennung 2013: Wirtshaus Löwengrube


Gasthaus Löwengrube
Zollstange 3
I-390100 Bozen
www.loewengrube.it

Die Löwengrube in Zwölfmalgreien, Bozen, ist ein Traditionswirtshaus von Ruf. Die Funktion erhielt das Gebäude im 16. Jahrhundert. Der Name erinnert an den alttestamentlichen Propheten Daniel, dem vom Propheten Habakuk das Essen in das Löwengehege gebracht wurde. Die jüngste Sanierung und Neukonzeption der Gastwirtschaft hat gerade in Rücksichtnahme auf den historischen Bestand viele neue Aspekte gewinnen können. Bereits das Entrèe lädt zum genüsslichen Verkosten ein. Erschlossen wurde der auf zwei Ebenen benutzbare Keller, der für Degustationen dient. Mauerteile dieses Raumes reichen ins 13. Jahrhundert zurück. Die neugotische Wirtsstube im Erdgeschoss hat noch die langgewohnte Aufgabe. Im Obergeschoss sind nun neue Gasträume gewonnen worden. In diesen nehmen sich die klaren Innenarchitekturen vornehm zurück, um vor allem die gestalteten Oberflächen in ihrer Wirkung nicht zu beeinträchtigen. Dass sie eher für kleine Gruppen gedacht sind, erhöht den durchaus intimen-persönlichen Charakter des gastfreundlichen Hauses. Die neuen Bauakzente wurden vom Architektenbüro bergmeisterwolf ausgearbeitet.

 
Gastbetriebe in der Endauswahl 2013:
 
Hotel Schloß Sonnenburg
Hotel Schloß Sonnenburg
Sonnenburg 38
I-39030 St. Lorenzen
www.sonnenburg.com

Hotel Sonnenburg ist eine ganz spezielle Gattung des historischen Gastbetriebs. Begründet wurde die Anlage im 11. Jahrhundert als Benediktinerinnenkloster. Im Laufe der Jahrhunderte kam es immer wieder zu Erweiterungen und Veränderungen. Der Kernbereich der Anlage datiert heute aus dem Spätmittelalter. Doch gibt es noch Reste der alten Klosterkirche samt der mit romanischen Malereien versehenen Krypta. 1965 wurde die damals verwahrloste Anlage von Karl Knötig erworben und in der Folge zu einem Hotelbetrieb umgestaltet, dies unter Beibehaltung der historisch relevanten Bauteile. In den letzten Jahren kam es unter seinem Sohn Gunther Knötig zu weiteren funktionalen Ergänzungen. So wurde eine Wellness-Anlage eingebaut. Jüngst wurde das spätgotische Pfisterhaus zu einem Ferienhaus umgestaltet. An der Westseite des Klosterfelsens wurde ein Freischwimmbad angelegt. Das Haus besticht durch den qualitätsvollen historischen Baubestand und ordnet das Neue in einer großen Respekthaltung zum Vorhandenen unter.

 
Ansitz Romani
Ansitz Romani
Andreas Hofer Straße 23
I-39040 Tramin
www.ansitzromani.com

Der Ansitz Romani liegt in Tramin an der historischen Ausfallstraße nach Süden. Er ist im 16. und 17. Jahrhundert im heutigen Bestand grundgelegt worden. Errichtet wurde die Anlage nicht als Gastwirtschaft. Die Funktion erhält der Bau erst nach der jüngsten Sanierung und Adaptierung. Der nach Süden offene Garten lädt schon zum Besuch ein. Im Erdgeschoß sind ein Thekenraum und die Speiseräume eingerichtet. Letztere befinden sich in den alten Kellern mit ihren steinsichtigen, teilweise verputzten Mauern, Gewölben und Holzbalkendecken. Behutsam wurden die Raumoberflächen konserviert, die heute letztlich das Flair bestimmend prägen. In den drei Obergeschossen sind die Räume in kleine Ferienwohnungen umgestaltet, die allesamt den gewachsenen Bestand berücksichtigen und in der behutsamen Gestaltung eine Brücke zwischen erwarteter Funktionalität und der Emotionalität des Hauses schlagen. Die Anlage wird von Familie Armin Pernstich geführt.